Peter + Barbara Züttel
Ober Rothenbühl
3453 Heimisbach

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nächste Metzgete:
06. Mai 2019
Poulet

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Hof Ober-Rothenbühl Heimisbach

 

Im wunderschönen Wandergebiet auf einer Höhe von 940 m Meereshöhe zwischen Unterfrittenbach und Heimisbach  befindet sich in Ober-Rothenbühl der Hof der Familie  Barbara und Peter Züttel-Meier

„Einen Betrieb in der Bergzone als Nebenerwerbsbetrieb zu führen, braucht sehr viel Substanz von der ganzen Familie. Nicht selten fordert diese Lösung ihren Tribut, indem die partnerschaftliche Beziehung einer hohen Belastung ausgesetzt ist, sind sich die beiden einig.

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Nebenbei begann die Familie Züttel auch für den Eigenbedarf  10 Truthühner zu mästen. Da nicht alles Fleisch für den Eigenbedarf verwendet werden konnte, wurde der Bekanntenkreis angegangen. Das Fleisch wurde alles verkauft, sodass für die Familie nichts mehr übrigblieb. Diese Situation gab den Input, auch in Richtung Trutenmast zu expandieren.

Da die vielen Ställe sehr viel Aufwand für Fütterung, Reinigung und Kontrolle beanspruchten, und Sohn Lars  sich für die Lehre als Landwirt entschloss, wurde im 2011 mit der Planung und dem Bau einer Poulet- und Trutenmasthalle mit Lagerraum  begonnen.

Um wiederum alle Optionen für die Zukunft offenzuhalten, wurde gleichzeitig mit dem Bau,  230mGüllegrube erstellt, und die Halle so eingerichtet dass sie allenfalls später umgenutzt werden  kann .

Die Jungtruten werden mit ca 6 Wochen, die Poulets als Eintagskücken eingestallt. Optimale Startbedingungen für Geflügel bedingen tiergerechte Temperaturen, sowie eine einwandfreie Hygiene.  Die elektrische Heizung wird aus der indach eingebauten ca 250m2  grossen Solaranlage gespiesen. Überschussstrom wird ans Stromnetz abgegeben.

Ebenfalls wurden die Ställe so eingerichtet, dass sie nach jedem Umtrieb, Truten ca alle 100 Tage, Poulets alle 40 Tage, mit Hochdruck und ohne Einsatz von Chemikalien gereinigt werden können.
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Die Trutenhaltung ist nicht ganz einfach. Um erstens eine ruhige, vitale nicht krankheitsanfällige Herde zu erhalten, und zweitens im Raus-Programm mitmachen zu können, ist es unabdingbar, dass eine Weide zur Verfügung steht. Damit die Tiere die Möglichkeit haben sich,  neben einem Futter ohne Zusätze mit Absetzdatum, mit frischem Gras und den für die Verdauung äussert wichtigen kleinen Steinchen zu versorgen. Für den Auslauf bei ungünstiger Witterung wird ein Wintergarten gebaut.

Sämtliche Tiere werden im Schlachthof von Christian Kopp, Heimisbach geschlachtet, und ausnahmslos direkt vermarket.

Diese Lösung hat die Vorteile, dass einerseits die Transportwege sehr kurz sind, was den Verbrauch von grauer Energie auf ein Minimum beschränkt und anderseits der Schlachtbetrieb nach neusten Erkenntnissen und Vorschriften eingerichtet ist.

Das Spektrum des sorgfältig gepflegten Kundenstammes, der sich laufend durch Mund-zu-Mund Propaganda vergrössert, reicht  vom alleinstehenden Kleinkunden bis zu grösseren Verbrauchern. Alle haben damit die Garantie ein hygienisch verarbeitetes und verpacktes Produkt aus der Region  zu kaufen.

Mit der Realisierung der Masthalle ist die Familie auf dem richtigen Weg zum Vollerwerbsbetrieb. Zusätzlich werden sporadisch Timeout-Kinder aus Heimen betreut. Hier wird Ihnen die Möglichkeit geboten, wiederum einen geregelten Tagesablauf zu erhalten.

„Als wertvolles Therapieinstrument erweisen sich alle Tiere auf dem Hof :“ äussern  sich Peter und Barbara.